Nun bin ich seit Dienstag wieder im Lande. Wieder zu Hause? Oder daheim? Der erste Schock war schon das Betreten meiner kleinen Bude... alles noch genau so, wie ich es vor gut sieben Monaten verlassen habe. Das Bett noch so bezogen, wie Sabine und ich es gemeinsam verlassen haben, die Wäsche im Schrank riecht nach ihrem Weichspüler, Ihr Shampoo und Duschgel in der Dusche... all diese Dinge... aber ich lasse mich doch nicht von Duschgel wieder runterziehen, oder doch?
Auch wenn viele Eindrücke über mich hereingebrochen sind, mir geht es ausgezeichnet... Klar war es nicht ganz einfach - da denkt man, alles überwunden zu haben und dann haut es einen noch einmal dermaßen weg... aber so ist das nun einmal. Vielleicht sollte ich da auch noch einmal etwas klarstellen... mir wurde von verschiedenen Seiten gesagt, dass sich alles hier im Blog so anhört, als würde ich vor Selbstmitleid verzweifeln... nun, dem ist nicht so. Vielleicht habe ich einfach nur nicht die Zeit gefunden, genügend zu bloggen
Es sind sooo viele gute Dinge seit der
Trennung von Sabine passiert. Sollte also tatsächlich der Eindruck entstanden sein, dass ich vor Trauer, Schmerz un Selbstmitleid verfließe, so trügt dieser Eindruck. Nur hatte ich wohl nicht die Zeit über all die guten Dinge zu schreiben... Ihr wisst ja:
Ground Rush
Back in Good Old Germany hieß es ersteinmal gemütlich mit den Eltern zu Abend zu essen. Am nächsten Abend mussten dann Freunde dran glauben und irgendwann bin ich auch endlich mal dazu gekommen mir ein köstliches Mal von McDonalds zu gönnen - willkommen in der westlichen Zivilisation
Nachdem die meisten der Sachen nun ausgepackt und verstaut sind, werde ich mich nun auch irgendwann einmal daran machen, die tausenden Fotos zu sortieren und ein paar E-Mails an Freunde in Sarajevo schreiben...
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich mich am Freitag dann auch mit Sabine ausgesprochen habe. Wobei ausgesprochen vielleicht das falsche Wort ist... so viel zu sagen gab es nicht, die Gründe für die Trennung waren uns beiden bekannt. Ich habe jedenfalls meinen Teil daraus gelernt. Ob wir Freunde bleiben werden? Das sagt sich immer so einfach, aber ich denke schon... ich war noch nie der
"nachtragende" Typ und eigentlich habe ich doch auch gar nichts gegen sie... ganz im Gegenteil.
Nun werde ich erstmal meinen Urlaub genießen. Freunde besuchen und hin und wieder das machen, wozu ich Lust habe
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