Unter diese Überschrift kann man den heutigen Tag wohl bis heute zusammenfassen. Im Grunde begann dieser Tag schon mit einer guten Tat, denn mit Sabine zusammen um 05:15 an einem Samstag aufzustehen (sie muss
te heute arbeiten), um der Geliebten dann Frühstück und Cappuccino zu machen, das darf ich doch schon einmal als gute Tat verbuchen. Auch wenn ich offen zugebe, dass ich mich (nachdem ich die Wäsche angestellt und die Küche aufgeräumt habe) dann noch einmal zwei Stunden hingelegt habe - Hey, ist ist Samstag
Anschließend bin ich ein wenig durch die Neustadt geschlendert, habe hier und da etwas erledigt, um schließlich Sabine von der Arbeit abzuholen. Dachte ich mir so...
Allerdings war auch Sabine heute voller altruistischem Tatendrang und übernahm für eine erkrankte Kollegin gleich noch die Spätschicht. Und so habe ich sie dann zwar von der Arbeit abgeholt, aber sie musste später noch einmal hin, um dann bis spät Abends weiterzuarbeiten.
Die Zeit zwischen Arbeit und Arbeit haben wir dann mit einem Freund und dessen kleinen Tochter auf dem Weihnachtsmarkt verbracht. An der Post, wo wir vorher noch waren, habe ich dann eine weitere gute Tat geleistet. Und zwar lag vor dem Eingang eine Postbank EC-Karte herrenlos herum. Da die Filiale schon geschlossen hatte, ich die Karte also nicht am Schalter abgeben konnte, habe ich sie in den Briefkasten geworfen, in dem festen Glauben daran, dass sie ihrem rechtmäßigem Eigentümer so wieder zukommt. Erst hatte ich mit dem Gedanken gespielt, sie irgendwo offensichtlicher Hinzulegen, falls der Besitzer sie suchen kommt. Weil es sich aber um eine Karte mit Geldchip handelte erschien es mir sicherer, sie in den Briefkasten zu werfen.
Die Zeit auf dem Weihnachtsmarkt war wirklich nett, wenn es auch ungewohnt ist, Glühwein bei hellem Tageslicht zu trinken... da gehört irgendwie Dunklheit und festliche Weihnachtsbeleuchtung, welche sich aber erst später einstellen sollte, dazu. Natürlich waren wir auch noch ein wenig shoppen, aber dabei leider nicht ganz so erfolgreich, wie gewünscht. Außerdem war ich total erschlagen davon, wie voll es schon am ersten Adventswochenende in der Bremer Innenstadt ist - der Weihnachtskaufrausch scheint schon voll eingesetzt zu haben.
Nachdem Sabine dann wieder zur Arbeit musste, war ich noch etwas einkaufen, allerdings auch alleine nicht so erfolgreich, wie ich mir das vorgestellt hatte (was ich mir für Sabine überlegt hatte war schon ausverkauft, da wo ich es zuletzt sah) - also heißt es weitersuchen... So blieb mir dann nur noch, Sabine noch einmal auf der Arbeit zu besuchen, und Ihr etwas
Schokolade Nervennahrung vorbei zu bringen.
Nun wollen wir eigentlich heute Abend noch auf eine Party gehen, aber ich glaube wir warten erstmal ab, wie erschöpft Sabine ist, wenn sie in ein paar Stunden von der Arbeit nach Hause kommt... immerhin war es für sie ein verdammt langer Tag...