Mit einsetzendem Frühling wird es dann einfacher und die Glückshormone machen sich wieder breit, aber im Moment habe ich das Gefühl, mitten im Chaos zu stehen und tatenlos dabei zusehen zu müssen. Ich weiß, dass ich nicht tatenlos bin. Ich weiß, dass ich Einfluss nehmen kann und nehme. Ja, es ehrt mich sogar, dass ihr mich fragt, um Rat bittet oder einfach nur erzählt...
Sie meldet sich wieder, Jane bittet um Beistand und sogar sie schreibt... Tja, und dann sind da noch die beiden... Ich analysiere Situationen - ich beurteile die Umstände, ohne die Betroffenen zu bewerten oder gar urteilen zu wollen - ich treffe Entscheidungen oder gebe Ratschläge. Ihr seid meine Freunde. Ich höre euch zu, bin für euch da - mal sieben Stunden lang, mal mitten in der Nacht, mal am Telefon, mal per Kurznachricht, mal im persönlichen Gespräch, wann immer ihr es braucht.
Ihr alle seid nicht alleine und ich tue es gerne, weil ich es Euch versprochen habe. Nun ist eure Zeit! So verdränge ich die eigenen Wünsche und schlaflosen Nächte; stelle nicht die Frage: "Wer nimmt diese Last wieder von mir und nimmt mich mal in den Arm?".






