Und weil ich ja schon so wenig schreibe, zumindest noch einen Technikbeitrag aus dem Archiv: Ich ja schon einmal beschrieben, wie ich meine
Drucker-Scanner-Kombination unter Ubuntu wieder zum Leben erweckt habe. Als kleine Ergänzung für die Gentoo User (oder alle anderem mit selbst gebautem Kernel) noch ein paar Dinge, auf die man achten muss.
Um den HP PSC500 mit dem
hplip Paket in Betrieb nehmen zu können, muss das Modul
ppdev geladen (und vorher natürlich gebaut) sein. Im Kernel Menü findet sich das unter:
Device Drivers --> Character devices --> Support for user-space parallel port device drivers. Natürlich muss auch
Parallel printer support aktiviert sein, um das Modul
lp zu bauen.
Weiterhin muss
IEEE 1284 transfer mode im Kernel aktiviert sein, weil der Scanner sonst nicht funktioniert. Das geht allerdings nur, wenn
parport und
parport_pc direkt in den Kernel kompiliert und nicht als Module geladen werden. Beides (und die IEEE 1284 Option) findet Ihr im Kernel Menü unter:
Device Drivers --> Parallel port support.
Nun noch schnell
hplip, cups und
xsane emergen;
hpaio in die
/etc/sane.d/dll.conf eintragen und schon sollte alles funktionieren. Wenn ich was vergessen haben sollte: Kommentar hinterlassen
Ach ja, das man mit
rc-update add hplip default (bzw.
cupsd) das ganze nun auch noch in den
runlevel default aufnehmen sollte dürfte ja klar sein...
Damit
cups überhaupt auf das Device zugreifen kann, muss
hplip natürlich vorher geladen sein. Also habe ich das cups-init-script noch etwas verändert:
...
depend() {
use net
after logger
before nfs
use hotplug
after vmware
after hplip
after net.eth0
}
...
Das
after hplip habe ich eben beschrieben.
After net.eth0 habe ich noch mit aufgenommen, weil ich
cups als Server im Netzwerk einsetze. Folglich muss natürlich auch
net.eth0 erstmal laufen, damit
cups auf einer festen IP Adresse lauschen kann. Schließlich will ich
cups ja an eine Adresse binden.
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